Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken. [Mt 22,37]
[22,39] Ebenso wichtig ist das zweite: Du sollst deinen Naechsten lieben wie dich selbst. [Mk 12,29-31; Lk 10,27]
... was muss ich Gutes tun, um das ewige Leben zu gewinnen? ... wenn du aber das Leben erlagen willst, halte die Gebote! [Mt 19,16 ff]

Gott erkennen und lieben
Gott ist in sich unendlich vollkommen und gluecklich. In einem aus reiner Guete gefassten Ratschluss hat er den Menschen aus freiem Willen erschaffen, damit dieser an seinem glueckseligen Leben teilhabe. Deswegen ist er dem Menschen jederzeit und ueberall nahe. Er ruft ihn und hilft ihm, ihn zu suchen, ihn zu erkennen und mit all seinen Kraeften zu lieben. Er fuehrt alle von der Suende getrennten Menschen in die Einheit seiner Familie, die Kirche. Er tut es durch seinen Sohn, den er als Erloeser und Retter gesandt hat, als die Zeit erfuellt war. In ihm und durch ihn beruft er die Menschen, im heiligen Geist seiner Kinder zu werden und so sein glueckseliges Leben zu erben.[Katechismus der Katholischen Kirche, Prolog I]

1. Ich bin Jahwe
2. Du sollst den Namen Gottes nicht verunehren
3. Gedenke des Sabbats
3.1 Wege zur Gotteserkenntnis
3.2 Gehorsam
4. Ehre deinen Vater und deine Mutter
4.1 Fruechte
4.1.3 Arbeiten fuer das Dampfboot
4.1.4 Gehorsam ueber die Familie hinaus
5. Du sollst nicht morden
5.1 Notwehr
5.2 Selbstmord
5.3 Achtung der Gesundheit
6 Du sollst nicht die Ehe brechen
7. Du sollst nicht stehlen
7.1 Bestimmung der irdischen Gueter
7.1.1 Das Recht auf das Privateigentum
7.1.2 "Darum soll der Mensch, der sich dieser Gueter bedient
7.1.3 Materielles Privateigentum
7.1.4 Geistiges Privateigentum
7.2 Soziallehre der Kirche
7.3 Wirtschaftsleben und soziale Gerechtigkeit
7.3.1 Wer nicht arbeiten will soll auch nicht essen.
7.3.2 Bereit sein zum gehen. Verkaufen;
7.3.3 Die Verantwortung des Staates.

10. Du sollst nicht begehren deines Naechsten Hab&Gutverlangen

A00. Sonstiges, Lesezeichen


1. Ich bin Jahwe, dein Gott, der dich aus Aegypten gefuert hat, aus dem Sklavenhaus. Du sollst neben mir keine anderen Goetter haben. Du sollst dir kein Gottesbild machen... Du sollst dich nicht vor anderen Goettern niederwerfen und dich nicht verpflichten, ihnen zu dienen.[Ex 20,2-5]
[altes Gotteslob Nr. 61, S.118] ... einen Gott, der Vater, Sohn und Geist ist, zu bekennen. Ihn sollen wir ueber alles lieben und anbeten,... denn er ist Ursprung und Ziel unseres Lebens.
[KKK2097] Gott anbeten heiszt, in Ehrfurcht und absoluter Unterwerfung die Nichtigkeit des Geschoepfs anzuerkennen, welches einzig Gott sein Dasein verdankt. ... wie Maria im Magnifikat ihn zu loben, ihn zu preisen... (dies befreit den Menschen von der Selbstbezogenheit, von der Sklaverei der Suende und von der Vergoetzung der Welt.)
[KKK 2110]Das erste Gebot ... untersagt Aberglauben und Unglauben
[KKK 2111]Der Aberglaube... kann sich auch in die Verehrung einschleichen die wir dem wahren Gott erweisen... wenn z.B. Handlungen eine magische Bedeutung beigemessen wird.
[KKK 2112]Goezendienst und Vielgoetterei
[KKK 2113]Goezendienst [Mt 6,24; Lk 16,13]"Ihr koennt nicht beidem dienen, Gott und dem Mammon."

2. Du sollst den Namen Gottes nicht verunehren
[Ex20,7] [aGl. S.119] Ehrfurcht vor dem unergruendlichen Geheimnis Gottes
[KKK 2143] Er gibt sich im Mysterium seiner Person zu erkennen.... Er darf ihn nur gebrauchen um Gott zu preisen, zu loben und zu verherrlichen.

3. Gedenke des Sabbats: Halte ihn heilig![Ex 20,8]
[KKK 2172] Er ist ein Tag des Protestes gegen die Fron der Arbeit und der Vergoetzung des Geldes.
[KKK 2177] Die sonntaegliche Feier des Tages des Herrn und seiner Eucharistie steht im Mittelpunkt des Lebens der Kirche.
*Schott Tagesliturgie, Erzabtei St.Martin zu Beuron

3.1 Wege zur Gotteserkenntnis [KKK 31 ff]
Die Faehigkeiten des Menschen ermoeglichen ihm, das Dasein eines persoenlichen Gottes zu erkennen. ... Die Beweise fuer das Dasein Gottes koennen indes zum Glauben hinfuehren und zur Einsicht verhelfen, dass der Glaube der menschlichen Vernunft nicht widerspricht. [KKK 35]
*Wetter Bad Schachen
*Wassertemperatur Kressbronn
*Pegel Konstanz
Neben dem Wetter gibt es unzaehlige weitere Einfluesse im Leben die meist nicht oder zumindest nicht schnell veraendert werden koennen (z.B. genetische Veranlagung, menschliche Grundbeduerfnisse, soziales Umfeld). Das Betrachten, auf- und ggf. annehmen oder gar die Nutzung dieser Umstaende scheint vernuenftig.
Hierzu soll mir ein Tagebuch helfen um Dinge besser reflektieren und einordnen zu koennen.
3.2 Gehorsam gegenueber Gott
Logischerweise kann man Gott nicht verbessern. Das Hoeren, der gehorsam auf Gott klingt daher nach einem vernuenftigem Weg.
Die (wichtigen, personenbezogenen) Termine im A4-Kalender mit Bleistift vermerken. Bei Platzmangen Abkuerzungen und Verweise auf Notizen; Ziel ist die zeitliche Abstimmung der Auftraege, Reflektion (Tagebuch), Priorisierung und Buchhaltung von Umsaetzen und Ausgaben, sowie die Strukturierung der Arbeit (Dokumentation).
Die "zusaetzliche" Nutzung der EDV erhoeht die Speicherkapazitaet, vereinfacht das Suchen nach Begriffen, die Berechnung von Werten (Buchhaltung) oder die Aenderung von Terminen oder Inhalten. Zudem sollen die elektronische Daten regelmaeszig gesichert werden und ggf. auch anderen Personen (z.B. via Internet) bereit stehen. Eine WKS-Tabelle soll als Erweiterung fuer den Terminkalender dienen und einzelne Dateien (z.B. txt, rtf, jpg) als entsprechende Erweiterung fuer Notizen.
Aufbau des e-Termin-Kalenders (Spalten):
A) Wann/Datum (geschaetzter Zieltermin;leer wenn keine Angabe noetig)
B) Wer oder Wo (Person oder Ort)
oder Anzahl der Teile/Inventar
C) Wieviel (bei Ereignissen, auch Nachrichten Anzahl moeglicher Toter)
oder Kennzeichen "K" fuer Liste der Sachen
D) Beschreibung (Sind 255 Zeichen nicht ausreichend wird auf eine "JJJJMMDD_Text.txt" verwiesen. Der Dateiname braucht auch bei Terminaenderungen nicht geaendert werden und wird ueber die Beschreibung "verlinkt". Ist A) leer wird als Dateiname 20500101_Text.txt verwendet.
E) Geburtstage der (verstorbenen) Personen
und Hinweise zum Ort einer Sache
F) Kennzeichen "G" zur Auflistung der Personen


4. Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit du lange lebst in dem Land, das der Herr, dein Gott, dir gibt."[Ex 20,12]
[KKK 2199] Im weiteren Sinn schlieszt dieses Gebot auch die Pflichten von Eltern, Vormuendern, Lehrern, Vorgesetzten, Behoerden und Regierenden mit ein, all jenen also die ueber andere Menschen oder ueber eine Gemeinschaft Autoritaet ausueben.
4.1 Fruechte
[KKK 2200] Die Beherzigung dieses (4.) Gebotes bringt neben geistlichen auch zeitliche Fruechte, naemlich Frieden und Wohlergehen.

4.1.1 Arbeitsnachweis
Als erste groeszere "Frucht" ist wohl das Eltern-Haus selbst (Meldeadresse, Schlaf- u. Waschplatz) sowie die Tischgemeinschaft (Vollzugriff auf den Kuehlschrank). Dafuer setzte ich aus Gewissensgruenden (Stand Juni 2017) 34h Arbeit an.
Einen notwendigen Arbeitsnachweis fuer Rueckfragen an Mutter sehe ich aber fuer den erhaltenen Aushilfslohn.
Insgesamt scheint mir eine Art Tagebuch vernuenftig zur besseren Reflektierung und ggf. zur Planung fuer wiederkehrendes.
Als Ort der Dokumentation wird einfach der Terminkalender (Tabelle) erweitert:
Spalte E) Umsaetze fuer Mutter (gemeinsame Kasse ergibt sich automatisch aus der Wohngemeinschaft).
Spalte F) Zeiterfassung fuer Mutter (erhaltener Aushilfslohn)
Spalte G) Buchhaltung der privaten Finanzen
Spalte H) Zeitaufwand fuer Verwaltung des Privateigentum (z.B. Zinsertraege)
Spalte I) Sonstige Zeiten aus dem Tagebuch (Schlaf, Arbeitsvorbereitung, schwer Definierbares)

4.1.2 Arbeiten im Haus
[KKK 2202] Ein Mann und seine Frau, die miteinander verheiratet (Josef?) sind, bilden mit ihren Kindern eine Familie. Diese Gemeinschaft geht jeder Anerkennung durch die oeffentliche Autoritaet voraus; Sie ist ihr Vorgegeben. Man muss sie als die normale Beziehungsgrundlage betrachten, von der aus die verschiedenen Verwandtschaftsformen zu wuerdigen sind.
[KKK 2204] Die christliche Familie ist eine spezifische Darstellung und Verwirklichung der kirchlichen Gemeinschaft. Sie kann und muss deshalb auch "Hauskirche" genannt werden.
4.1.2.1 Mittagsdienste
11 Uhr, Kueche, allgemeine Lage? ggf. Kuehlschrank ueber Mittag abtauen; 1130 Jemand Interesse am Kochen, was macht Mutter (oder andere die gerade im Haus sind)? Je nach Freiraum und Lage ggf. etwas vorbereiten. Muell entsorgen; Restliche Zeitung vor der Entsorgung im Keller etwas durchsehen und ggf. etwas notieren (z.B. Todesfaelle).
4.1.2.2 Semmelholen und Brot
Brot fuer den naechsten Tag vorhanden? Zettel morgens am Kuechentisch? Je nach Bedarf bei Straub Zopf und ggf. Brot vom Vortag kaufen. Ggf. Meldescheine in Briefkasten der Tourismus-Info; Bei Zeh entsprechend Semmel nach Vorgaben kaufen. 4.1.2.3 Muellsammelstelle
Regelmaeszige Kontrolle der Muellsammelstelle. Flaschen, Blech und Papier zur Wertstoffinsel. Falls nicht von Mutter erledigt, Mittwochs oder ggf. Freitags Saecke, Gruengut u.s.w. zum WSH wegbringen.Falls die Gruenen Saecke verschmutzt sind (z.B. Milch) oder schlecht sortiert, zuerst in akzeptable Ordnung bringen (Hygiene und Gestank am WSH).
4.1.2.4 Sonstige Aufgaben (fuer Mutter)
Rasenmaehen, kleine Reparaturen, Datensicherung PC Privat, ...
4.1.2.5 Muenzgeld wegbringen?
Sammelstelle voll? Speicher moeglichst ausreizen (wenig Fahrten). Vorher Anrufen ob Zaehlmaschine i.O.? Fahrrad noch moeglich? Was wenn es umfaellt? Auto noetig? Machbar: Auto und einzelne Tragbare einheiten zum Automaten. Vorher anrufen ob OK!
4.1.2.6 Mutter verreist?
---Abends
- Kontrollgang: Tueren schlieszen, ggf. absperren
- Obstkasse leeren
- Semmelzettel klar?
---Morgens
- Semmel wie gewohnt holen
- Fruehstuecksdame OK?
- ggf. bereithalten fuer Abreisen, Rueckfragen
---Nachmittag
- Anreisen?
- Gelber Zettel fuer Morgen, Fruehstuecksplan/Eindecken klar?
4.1.3 Arbeiten fuer das Dampfboot
Beteiligten Personen
*Mutter: Eigentuemerin, Reederin, Geschaeftsfuehrung, Finanzelles, gesetzliche Verantwortung fuer Personal, Berufsgenossenschaft
*Hans: Kapitaen, Verantworlich fuer Sicherheit der Gaeste und die Technik an Bord
*Winfried B.: Umsetzung der gesetzlich vorgeschriebenen Pruefungen und Beurteilung des Bootes (Zustand) sowie der Dampfanlage in regelmaeszigen Abstaenden.
*Fischereigenossenschaft/Klaus S.: Vermietung Liegeplatz und moeglicher Abschleppdienst (Hans) bei Pannen;
*Gemeinde Wasserburg/Sabine H.: "Vermarktung des Ortes", Vermietung des Gaestestegs, Werbung fuer Rundfahrttermine.
*Ich: Diene Mutter (Kap. 4.2) ueber den Kapitaen Hans.
4.1.4 Gehorsam ueber die Familie hinaus
Wie in Punkt 4 und KKK 2199 beschrieben setzt sich der Gehorsam ueber die Familie hinaus, im Rahmen der Eigenliebe [Mt 22,37] und der eigenen Moeglichkeiten fort.
Genaugenommen kommt die Gottesliebe (1.) und die Sonntagspflicht (3) noch vor dem der Familie (4). Konkret lebe ich den Gehorsam dort dann bei Bedarf mit kleinen Diensten. Darueber hinaus stehe ich als Ansprechpartner ueber den Pfarrgemeindrat (bis Jan 2018) zur Verfuegung. (Details Tagebuch-Tabelle z.B. Weihnachten-Krippe, Ostern-hl.Grab, Mai-Marienaltar)?

Im Vordergrund soll immer der umittelbare und konkrete Mensch vor mir stehen. Darueber hinaus soll auch z.B. im Rahmen der geistigen Werke der Barmherzigkeit (7.) fuer Notleidende gebetet werden.

5. Du sollst nicht morden [Ex 20,13]
"Das menschliche Leben ist heilig, weil es von seinem Beginn an, der Schoepfermacht Gottes" bedarf und fuer immer ein einer bsonderen Beziehung zu seinem Schoepfer bleibt, seinem einzigen Ziel. Nur Gott ist der Herr des Lebens von seinem Anfang bis zu seinem Ende: Niemand darf sich, unter keinen Umstaenden, das Recht anmaszen, ein unschuldiges menschliches Wesen direkt zu zerstoeren. [KKK 2258]
5.1 Notwehr [KKK 2263 ff]
Die Notwehr von Personen und Gesellschaften ist keine Ausnahme vom Verbot, einen Unschuldigen zu toeten, also einen willentlichen Mord zu begehen. "Aus der Handlung dessen, der sich selbst verteidigt, kann eine doppelte Wirkung folgen: die eine ist die Rettung des eigenen Lebens, die andere ist die Toetung des Angreifers" (hl. Thomas). "Nichts spricht dagegen, dass eine Handlung zwei Wirkungen hat, wovon nur die eine absichtlich ist, die andere aber nicht beabsichtigt geschied".
5.2 Selbstmord [KKK 2280 ff.]
...Wir sind nur Verwalter, nicht Eigentuemer des Lebens, das Gott uns anvertraut aht. Wir duerfen darueber nicht verfuegen. [KKK 2281] Der Selbstmord widerspricht der natuerlichen Neigung des Menschen sein Leben zu bewahren und zu erhalten. Er ist eine schwere Verfehlung gegen die rechte Eigenliebe. Selbstmord verstoeszt auch gegen die Naechstenliebe, denn er zerreiszt zu Unrecht die Bande der Solidariaet mit der Familie, der Nation und der Menschheit, denen wir immer verpflichtet sind.
5.3 Achtung der Gesundheit [KKK 2288 ff.]
Das Leben und die Gesundheit sind wertvolle, uns von Gott anvertrautete Gueter. Wir haben fuer sie auf vernuenftige Weise Sorge zu tragen und dabei auch die Beduerfnisse anderer und das Gemeinwohl zu beruecksichtigen.
Die Sorge fuer die Gesundheit der Buerger erfodert, dass die Gesellschaft mithilf, Existenzbedingungen zu schaffen, unter denen die Menschen sich entwickeln und reifen koennen: Nahrung und Kleidung, Wohnung, Gesundheitsdienst, Grundausbildung, Arbeitsplatz und Sozialhilfe.
Zwar fordert die Sittenlehre auf, das leibliche Leben zu achten, aber wie erklaert dies nicht zu einem absoluten Wert. Sie wendet sich gegen eine neuheidnische Auffassung, die dazu neigt, einen Koerperkult zu treiben, ihm alles zu opfern, koerperliche Tuechtigkeit und sportlicher Erfolg zu vergoetzen. Durch eine einseitige Auslese der Starken kann diese Auffasssung die menschlichen Beziehungen verzerren. [KKK2289]
"Langfristig sind wir alle tot." (u.a. John Manyard Keynes). Sogar Gott/Jesus ist einmal gestorben.


6. Du sollst nicht die Ehe brechen [Ex 20,14][KKK 2331 ff]
Ihr habt gehoert, dass gesagt worden ist: Du sollst nicht die Ehe brechen. Ich aber sage euch: Wer eine Frau auch nur luestern ansieht, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen. [Mt 5,27-28]
Die Keuschheit erfordert das Erlernen der Selbstbeherrschung, die eine Erziehung zur menschlichen Freiheit ist. Die Alternative ist klar: Entweder ist der Mensch Herr ueber seine Triebe und erlangt so den Frieden, oder er wird ihr Knecht und somit ungluecklich [Sir 1,22]. "Die Wuerde des Menschen erfordert also, dass er in bewuszter und freier Wahl handelt, das heiszt personal, von ihnen her bewegt und gefuehrt und nicht unter blindem inneren Drang oder unter bloszem aeuszeren Zwang. Eine solche Wuerde erwirbt der Mensch, wenn er sich aus aller Knechtschaft der Leidenschaften befreit und so sien Ziel in freier Wahl des Guten verfolgt und sich die geeigneten Hilfsmittel wirksam und in schoepferischem Bemuehen verschafft".[KKK 2339]
Die Tugend der Keuschheit steht unter dem Einfluss der Kardinaltugend der Maeszigung, welche die Leidenschaften und das sinnliche Begehren des Menschen mit Vernunft durchdringen sucht.[KKK 2341].
Unzucht ist die koerperliche Vereinigung zwischen einem Mann und einer Frau, die nicht miteinander verheiratet sind. Sie ist ein schwerer Verstoss gegen die Wuerde dieser Menschen und der menschlichen Geschlechtlichkeit selbst, die von Natur aus auf das Wohl der Ehegatten sowie auf die Zeugung und Erziehung von Kindern hingeordnet ist. Zudem ist sie ein schweres Aergernis, wenn dadurch junge Menschen sittlich verdorben werden. [KKK 2353]



7. Du sollst nicht stehlen [Ex 20,15]
[KKK1905] Der gesellschaftlichen Natur des Menschen entsprechend steht das Wohl eines jeden in Verbindung mit dem Gemeinwohl.
[KKK1906] Das Gemeinwohl ist, die Gesamtheit jener Bedingungen des gesellschaftlichen Lebens, die sowohl den Gruppen als auch deren einzelnen Gliedern ermoeglichen die eigene Vollendung voller und leichter zu erreichen. Das G. betrifft das Leben aller.
[KKK2401] Das siebte Gebot verbietet, fremdes Eigentum unrechtmaeszig an sich zu nehmen oder zurueckzuhalten und den Naechsten auf irgendwelche Weise an Hab und Gut Schaden zuzufuegen...

7.1 Bestimmung der irdischen Gueter fuer alle Menschen und das Recht auf Privateigentum [KKK2402 ff]
[Lk 12,13-34] Das Leben eines Menschen haengt nicht von seinem Vermoegen ab (V.15) den Satz muss sich der Juenger Jesu merken. Nur fuer die Armen ist die Botschaft Jesu eine "frohe Botschaft". "Wo euer Schatz ist; da ist auch euer Herz", heiszt es am Ende des ganzen Abschnitts (12,34). Erbschaft, Ernte, Erfolg auf der ganzen Linie: Alles gut, aber der Mensch geraet in die Gefahr, hart zu werden gegen die Mitmenschen und stumpf gegenueber dem Anspruch Gottes. Dann wird er zum "Narren" (V. 20), zum "Toren" nach anderer Uebersetzung. Dieser Narr oder Tor ist ein praktischer Atheist, er sagt bei sich: Es gibt keinen Gott (Ps 14,1). Wenn der Mensch aus einem Besitzenden zu einem von seinem Vermoegen Besessenen wird, dann ist er nicht mehr faehig, die Wirklichkeit Gottes zu begreifen, und verfehlt den Sinn seines Lebens. (Ps 49,17-21; Sir 11,14-19; Mt 6,19-21; Lk16,9.19-31; 1 Tim 6,17-19; Offb 3,17f.)
Der Reiche kann nicht getroestet werden, wenn es mit ihm zu Ende geht, das macht seine Unseligkeit aus; sein Herz hat sich selbst getroestet mit irdischem Trost, es blieb kein Leerraum fuer Gott. Reichsein in dieser Welt ist der Drang und die immer zunehmende Faehigkeit, jeden Leerraum, der Leiden schaffen koennte, sofort mit irdischen Troestungen auszufuellen. Reichtum als Haltung ist die Kunst der Ablenkung vom Schmerz; vom Leid, vom Tod. Je mehr sich einer darin uebt, je reicher und ueberlegener er in dieser Welt ist oder zu sein trachtet, sei es materiell oder der Intelligenz nach, desto mehr erstirbt in seiner Seele die Faehigkeit zu leiden, und also die, getroestet zu werden, desto naeher ist er der Verdammnis, der Trostlosigkeit als Dauerzustand. In dem Herzen des Menschen, der zu leiden verlernt, ist zuletzt auch kein Mitleid mehr moeglich. [Schott Messbuch, 29. Woche im Jahreskreis, 17.Oktober]

7.1.1 Das Recht auf das Privateigentum [KKK2403],
das man auf gerechte Weise erworben oder bekommen hat, hebt die Tatsache nicht auf, dass die Erde urspruenglich der ganzen Menschheit uebergeben worden ist. Dass die Gueter fuer alle bestimmt sind, bleibt vorrangig, selbst wenn das Gemeinwohl erfordert, das Recht auf und den Gebraucht von Privateigentum zu achten.
7.1.2 "Darum soll der Mensch, der sich dieser Gueter bedient [KKK2404], die aeuszeren Dinge, die er rechtmaeszig, besitzt, nicht nur als ihm persoenlich zu eigen, sondern er muss sie zugleicht auch als Gemeingut ansehen in dem Sinn, dass sie nicht ihm allein, sondern auch anderen von Nutzen seien koennen". Der Besitz eine Gutes macht dessen Eigentuemer zu einem Verwalter im Dienst der Vorsehung; er soll es nutzen und den daraus erwachsenen Ertag mit anderen, in erst Linie mit seinen Angehoerigen, teilen.
In diesem Sinn werden meine Grundbeduerfnisse (Wohnen, Essen, Hygiene, Meldeadresse) von der Familie "Felizitas Schmid" getragen. (siehe auch 4.2)
7.1.3 Materielles Privateigentum
Ueber die Grundbeduerfnisse habe ich noch die Moeglichkeit Privateigentum zu besitzen. Die Sachgueter umfassen Kleidung, Schuhe, Buecher, Schreibzeug, Handy, Computer und verschiedene kleiner Utensilien. Da es mir grundsaetzlich vernuenftig erscheint einen guten Ueberblick ueber das Eigentum zu haben, ist der erste Schritt die regelmaeszige Erfassung (Tabelle) und ggf. die "Liquidierung" einzelner Stuecke. (7.3.2)
Zudem kommt das eigene Ersparte, Stand 1. April 2017, 185298,32EUR. Diese Guthaben soll weiterhin vernuenftig angelegt werden. Dazu soll das Geld in Sparanlagen innerhalb Europa (ueber Weltsparen.de) angelegt werden und mir noch etwas Zinsen abwerfen und den Empfangerlaendern mit erhoehten Zinsen ggf. etwas mehr Liquiditaet bessere wirtschafliche Moeglichkeiten gewaehren. (Plan zur Anlage 20171215.wks)
7.1.4 Geistiges Privateigentum
Soll, oder muss ich gar eigene Geschaeftsmodelle entwickeln ("making money")?
- Vermietung von Eigentum? (Z.B. Wohnung? AKtuell kein Eigenbedarf noetig)
- Irgendwelche Arbeiten annehmen? (ggf. Zeit vorher einteilen und Werke der Barmherzigkeit bedenken)
- Was kommt vielleicht 'mal auf mich zu? Welche Selbststaendigkeit koennte Mutter hier von mir fordern?
- Mit etwas Handlen? Marktluecken (Z.B. Ersatzlatten, Gartenstuehle eBay?)
Fazit: Immer wieder versuchen die Einheit zu erhalten und die Reihenfolge 1.2.3. 4. zu bedenken. Thema laeszt sich wohl gut auch aus dem materiellen Priavteigentum (7.1.3) und ggf. einer Steigerung der Rendite entwickeln.


7.2 Soziallehre der Kirche [KKK 2419 ff]
[KKK2424] Eine Theorie, die den Profit zur alleinigen Regel und zum letzten Zweck aller wirtschaftlichen Taetigkeit macht, ist sittlich unannehmbar. Ungezuegelte Geldgier zieht boese Folgen nach sich. (... huetet euch vor jeder Art von Abgier. [Lk 12,15] Denn der Sinn des Lebens besteht nicht darin, dass ein Mensch auf Grund seines groszen Vermoegens im Ueberfluss lebt.) [Mt 19,23; 13,12; Mk 4,25; Lk 8,18; 19,26] Wer hat dem wird gegeben werden: Wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen was er hat. (z.B. Geld-Zinsen, Wissen, Erkenntnis, Glauben) [Mt 6,24; Lk16,13] Kein Sklave kann zwei Herren dienen; Er wird entweder den einen hassen und den anderen lieben oder er wird zu dem einen halten und den anderen verachten. Ihr koennt nicht beiden dienen, Gott und dem Mammon.[Lk 16,1-8] Das Gleichnis vom klugen Verwalter;[Lk 16,9] Macht euch Freunde mit Hilfe des ungerechten Mammons,... Vom wahren Schatz [Lk 12,33-34; Mt 6,19-21; Mt 19,21; Lk 18,22]
Verkauf alles, was du hast und verteil das Geld an die Armen und du wirst einen bleibenden Schatz im Himmel haben.
[Heb 11,26] [2 Kor 8,2]
[KKK2425] ...Die ausschlieszliche Regulierung druch das Gesetz des freihen Marktes verstoeszt gegen die soziale Gerechtigkeit, denn "es gibt ... unzaehlige menschliche Beduerfnisse, die keinen Zugang zum Markt haben."[Lk 21,3-4, Mk 12,43] Diese arme Witwe hat mehr in den Opferkasten hineingeworfen als alle anderen. Denn sie alle haben nur etwas von ihrem Ueberfluss hergegeben; diese Frau aber, ... hat alles gegeben, was sie besasz,...
[vergl. Lk16,9 vom rechten Gebrauch des ungerechten Mammons)

7.3 Wirtschaftsleben und soziale Gerechtigkeit
[KKK2426] Das wirtschaftliche Leben ist nicht allein dazu da, die Produktionsgueter zu vervielfachen und den Gewinn oder die Macht zu steigern; es soll in erster Linie im Dienst der Menschen stehen: des ganzen Menschen und der gesamten menschlichen Gemeinschaft. (vergl. auch Lk12,16-21)
[KKK2427] Die menschliche Arbeit ist das unmittelbar Werk der nach dem Bilde Gottes geschaffenen Menschen. Diese sind dazu berufen, miteinander das Schoepfungswerk fortzusetzen, in dem sie ueber die Erde herrschen. Die Arbeit ist somit eine Pflicht: "Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen"(2Thess 3,10). Die Arbeit ehrt die Gaben des Schoepfers und die empfangen Talente. Sie kann auch erloesend sein. Indem der Mensch in Vereinigung mit Jesus, dem Handwerker von Nazaret und des gekreuzigten von Golgota, die Muehen der Arbeit (Gen 3,14-19) auf sich nimmt, arbeit er gewissermaszen mit dem Sohn Gottes an dessen Erlosungswerk mit...

7.3.1 Wer nicht arbeiten will soll auch nicht essen. [2Thess 3,10; KKK2427]
Was hat eigentlich Gott gemacht bevor der die Erde erschaffen hat? Und wieviel Zeit hat er sich dafuer genommen? Wissenschaftlich mach die Frage wenig Sinn da es vor dem "Urknall wohl auch keine Zeit gab". Jesus jedenfalls hat ca. 30 Jahre bei seiner Familie mitgearbeitet. Dies ergibt sich wohl einfach auch aus einem familiaeren Miteinandern und im normlen Rahmen der Naechstenliebe.
7.3.2 Bereit sein zum gehen. Verkaufen;
Ueberlege was an Dingen ggf. "liquidiert" werden kann. Was ist mit der Zeit? Wieviel Zeit kann ich für ein Thema Reduktion und Konzentration des Eigentums. (Verkauf alles was du hast und... [Lk 12,33-34; Mt 6,19-21; Mt 19,21; Lk 18,22]
Auf was ist zu achten bei einem Verkauf per eBay? Der Kaufer hat grundsaetzlich ein Recht auf seinen Artikel nach Auktionsende. (BGB Paragraph 433 Pflichten beim Kaufvertrag). Ich muss somit den angebotenen Artikel mit der entsprechenden Qualitaet liefern. Die Geldbetraege sind jedenfalls in kleinerem Rahmen und sollte ich wirklich einmal negative Erfahrungen machen kann ich ggf. auf das Porto verzichten, die Kosten erstatten das Thema herunterfahren. Trotzdem auf eine ordentliche Dokumentation und Lieferung (Post, ggf. Fahrradanhaenger).
Vorsicht noch etwas bei speziellen Einzelstuecken ggf mit ideelem Wert (z.B. die alten Laudate) Dort muesste ggf. zuerst die Familie informiert werden. Auch koennte ein Sammler im Verlustfall ggf. hoehere Werte ansetzen.
Liste von Teilen zum Verkauf:
WinXP Lizenz mit CD
Physikus Cover Physikus CD
Mangrovenwurzel, 0,52 kg
Fernglas-Tasche
Fernglas_Zeiss
Fernglas_USSR
DDR2_RAM
Briefmarke_Vatikan
Laudate
7.3.3 Die Verantwortung des Staates. [KKK2431]
"Die Wirtschaft... kann sich nicht in einem ... Leerraum abspielen...sie setzt die Sicherheit der individuellen Freiheit und des Eigentums sowie eine stabile Waehrung und leistungsfaehige oeffentliche Dienste voraus. Hauptaufgabe des Staates ist es darum diese Sicherheit zu garantieren, so dass der der arbeitet und prodziert, die Fruechte seiner Arbeit genieszen kann und sich angespornt fuehlt, seine Arbeit effizient und redlich zu vollbringen.
[Brockhaus Enzyklopaedie Bd. 27,1995] Mam|mon, der ; -s(Kirchenlat. mammona(s) < griechisch. mamona^s < aram. mamo^na = Besitz, Habe) meist abwertend oder scherzh.
[Br. Enzy. Bd 8, 1989] Geld, das; Das lat. Wort pecunia wird in der Regel auf pecus (Vieh) zurueckgefuehrt, es weist auf den sakralen Ursprung des Geldes als den Ersatz fuer das Opfertier hin, das auf der Muenze abgebildet war. [Mt 22,21; Mk 12,17; Lk 20,25] Dann gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehoert und Gott was Gott gehoert! [Lehrheft der EZB, 2011, ISBN Online 978-92-899-0735-4] Insbesondere soll Geld als Tauschmittel, zur Wertaufbewahrung und als Recheneinheit dienen. S.9: Die Preisstabilitaet muss mittelfristig gewaehrleistet werden."
[Lk 19,11-27,Mt 25,14-30] Das Gleichnis vom anvertrauten Geld
[2Kor 6,19] Armut; [Mt 20,15; Lk 15,32; 2 Kor 9,11] Groszzuegigkeit; [Mt 18,35; Mt 6,15] Vergebung; [Mt27,5] Geld/Selbstmord; [Mt 26,9; Joh12,5; Mk14,5] Verkaufen/Geld den Armen; [Mt 25,40] geringsten Brueder; [Lk12,33-34] Verkauft gebt den Armen; [1Kor 7,37] Jungfrau unberruehrt/richtig. [1Tim6,7.8] Genuegsamkeit [Lk12,25] Sorge; [2Makk7,28] aus Nichts erschaffen; [Lk 1,52] erhoeht die Niedrigen; [1Tim 6,17] unsicheren Reichtum.
7.3.3 Die Verantwortung des Einzelnen gegenueber dem Staat
Klar ist dass sich der Buerger an die Gesetze zu halten hat. In der Praxis ist das jedoch nicht immer so einfach. Wer kennt schon alle Gesetze und wer kann diese einhalten?


10. Du sollst nicht begehren deines Naechsten Hab&Gut [Dtn 5,21]
Wo dein Schatz ist da ist auch dein Herz [Mt. 6,21] [KKK 2539] Der Neid ist eine Hauptsuende. Er besteht darin dass man traurig ist, weil es einem anderen gut geht und masslos danach verlangt sich dessen Gut selbst auf ungerecht Weise anzueignen. Wer aus Neid den Naechsten ein schlimmes Uebel wuenscht, begeht eine Todsuende.
[aGl.61] Das ist die Forderung, das Eigentum des Naechsten zu respektieren und verantwortlich mit eigenem und fremden Gut umzugehen. Denn geordentete und sichere Besitzverhaeltnisse sind die Grundlage fuer die Entfaltung geistiger und kultureller Werte im Leben des Einzelnen und der Gemeinschaft. Das verpflichtet zu gewissenhafter Arbeit und verantwortungsbewusster Nutzung der Sachgueter, die Gottes Schoepfug fuer die Menschen bereithaelt.


A00. Sonstiges, Lesezeichen

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